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Hiddensee

Von den Inselbewohnern wird die Insel "Dat söte Länneken", das süße Ländchen genannt.
Hiddensee ist ein bezauberndes, landschaftlich vielseitiges Eiland, ideal für Familien. Privatfahrzeuge sind nicht zugelassen, die Insel darf nur zu Fuß, mit dem Rad oder per Pferd und Wagen erkundet werden.
Der Hauptort Vitte hält die meisten Unterkünfte und Angebote für Familien mit Kindern bereit.
Hier findet man das Haus des Gastes und viele Geschäfte.
Kloster ganz im Norden ist aus einer 1296 gegründeten Zisterzienser-Abtei hervorgegangen. Auch in der Nebensaison bevölkern zahlreiche Urlauber die sandigen Wege des hübschen Örtchens. Neuendorf im Süden der Insel ist trotz des Andrangs ein bescheidenes Fischerdorf geblieben, inmitten einer Graslandschaft ohne Zäune und ohne asphaltierte Straßen.
www.seebad-insel-hiddensee.de

Die Fischerei ist seit Jahrhunderten ein traditioneller Erwerbszweig auf Hiddensee. Heute gibt es noch 30 Haupterwerbsfischer. Sie fischen in den Bodden und in der küstennahen (bis 12 Seemeilen) Ostsee. Mit 18 Fischkuttern landen sie jährlich etwa 330 Tonnen Fisch an.
Gefischt werden Hering, Dorsch, Hornfisch, Flundern, Steinbutt, Aal, Hecht und Barsch.
Dorsch- und Heringsfang sind quotiert, alle anderen Fischarten können frei gefischt werden. Für den Dorsch wird die Quote jährlich abgefischt.

Seit 1990 ist Hiddensee Bestandteil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft.
Der Nationalpark umfasst eine Fläche von 805 Quadratkilometern, wovon 118 Quadratkilometer Land- und 687 Quadratkilometer Wasserflächen (Ostsee und Boddengewässer) einnehmen. Zum Park gehören große Teile der Halbinseln Darß und Zingst, Westrügens und der Insel Hiddensee. Ausgegliedert wurden auf Hiddensee nur die Ortslagen Grieben, Kloster, Vitte und Neuendorf. Die Neulandbildungen am Gellen und Bessin, Kernzonen des Nationalparks, zählen zu den wenigen naturbelassenen Räumen in Deutschland. Eine vom Aussterben bedrohte Vogelart wie die Zwergseeschwalbe findet hier ihr geschütztes Brut- und Rastgebiet genauso wie Kraniche, Gänse, Enten und Watvögel.
Von Juni bis September werden regelmäßig Inselführungen sowie naturkundliche Führungen angeboten.
 
Grieben mit seinen ungepflasterten Wegen und weissgetünchten Reetdachhäusern ist der älteste und kleinste Ort auf der Insel mit uralten Feldsteinmauern aus der Slawenzeit. Nördlich von Kloster erstreckt sich der Ort entlang des Boddens zum Enddorn hin.
 
Kloster
war der Sitz des Zisterzienserordens, der vom 13. bis ins 16. Jahrhundert die Insel beherrschte. Etwa zwölf Mönche nebst einigen Laienbrüdern sollen jeweils auf Hiddensee gelebt haben. Die Zisterzienser spielen eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung des Ackerbaus auf der Insel. Nach der Reformation wurden die Ländereien auf Hiddensee von einem herzoglichen Rentmeister verwaltet, das Kloster verfiel mit der Zeit und wurde im Dreißigjährigen Krieg vollends zerstört. Kloster ist heute mit Heimatmuseum, Inselkirche und Hauptmann-Haus das kulturelle Zentrum auf Hiddensee, zugleich Seebad, Künstlerkolonie, Bauerndorf und Feriendomizil. Der Ortsteil Grieben hat seinen bäuerlichen Charakter behalten.

Neuendorf
ganz im Süden ist das stillste Dorf auf Hiddensee und steht komplett unter Denkmalschutz. Die Bewohner von Neuendorf mit seinem Ortsteil Plogshagen werden auch "De Süder" genannt. Der ursprüngliche Charakter des alten Fischerdorfes hat sich im Laufe der Jahrhunderte kaum geändert: Immer noch prägen weißgetünchte Reetdachhäuser auf grünen Wiesen das Ortsbild. Es gibt keine Mitte, keine Zäune, dafür Trampelpfade, breite Sandstrände und viel Platz. Auch fehlen die üblichen Gärten und Abgrenzungen, fast alle Häuser dort stehen frei und geräumig in der Landschaft, mit der Breit- und Eingangsseite nach Süden ausgerichtet. Die nördlichste Häuserzeile in Neuendorf wird "Schabernack" genannt.

Vitte
Der Name des Ortes leitet sich von den Fischanlandeplätzen, den Vitten, ab, die im 13. und 14. Jahrhundert auf Rügen und Hiddensee entstanden. Vitte wird erstmals 1515 als Ortschaft mit 24 Katen erwähnt. In Richtung Neuendorf erstreckt sich das Süderende mit reetgedeckten Häusern und grünen Vorgärten; in Richtung Kloster das Norderende mit seinen typischen Fischerhäusern.



 

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