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Deutsche Inseln -> Ostseeinseln -> Rügen
Rügen

Sanfte Hügel, schilfumkränzte Buchten, verschlafene Fischerdörfchen, verschwiegene Boddenstrände: Für viele ist das Mönchgut die schönste Landschaft Rügens.
Ein großer Teil der Halbinsel gehörte bis zur Reformation dem Kloster Eldena bei Greifswald, daher stammt auch ihr Name: "Gut der Mönche".
Am Eingang zur Halbinsel Mönchgut liegt das Ostseebad Göhren. Weiß gestrichene Pensionen und Villen im Stil der Bäderarchitektur prägen das Ortsbild. Die Promenade oberhalb des weißen Sandstrandes führt an der langen Seebrücke vorbei bis zum benachbarten Ostseebad Baabe, das für sich mit dem Slogan "Familienbad" wirbt.
Die schönste Ecke des Möchguts ist Thiessow: Der südlichste Badeort Rügens ist auf drei Seiten von Wasser umgeben.

Im Nordosten der Halbinsel Jasmund erstreckt sich auf mehr als fünfzehn Kilometer Länge zwischen Sassnitz und Lohme die Kreidefelsen-Steilküste, die zurecht als die interessanteste deutsche Küstenlandschaft gilt. Sie ist Teil des Nationalparks Jasmunds, der außer den berühmten Kreidefelsen samt naher Ostseeküste auch noch große Flächen naturbelassenen Rotbuchenwaldes, Moore und Wiesen umfasst. Teilweise bis 120 Meter ragen die Kreidefelsen empor. Der berühmteste und meistbesuchteste unter ist ein Felsvorsprung mit dem Namen Königsstuhl, der sich etwa 12 km von Sassnitz entfernt befindet. Man kann ihn gegen Zahlung eines Entgelts betreten. Die beste Sicht auf den Königsstuhl selber hat man von der naheliegenden Balustrade der Viktoria-Sicht oder vom steinigen Ostseeufer, das 117 Meter tiefer liegt und über rund 500 Stufen Abstieg erreicht werden kann.
Berühmtheit haben auch die 5 km vom Königsstuhl entfernten Wissower Klinken erreicht. Lange Zeit galten sie als Vorlage für ein 1818 vollendetes Gemälde: für die "Kreidefelsen auf Rügen" von Caspar David Friedrich. Heute wird allerdings stark bezweifelt, dass auf Friedrichs Gemälde die Wissower Klinken dargestellt werden.
Entstanden sind die Kreidefelsen übrigens aus kalkhaltigen Schalen, Skeletten und Panzern von Kleinlebewesen vor mehr als 50 Millionen Jahren. Der Reinheitsgehalt der Jasmunder Kreide ist besonders hoch.

Lange Sandstrände und Seebäder sucht man vergeblich im Westen von Rügen. Der verwöhnte Badegast wird sich an der schilfgesäumten Küste nicht so recht wohl fühlen. Tatsächlich lassen daher auch die großen Touristenströme West-Rügen links liegen. Allerdings gibt es eine Ausnahme: Der Fährhafen von Schaprode darf die vielen per Bus oder Auto ankommenden Durchgangsgäste zur Insel Hiddensee abfertigen und profitiert somit als "Tor zur Insel Hiddensee" ein bisschen vom sommerlichen Treiben auf Rügen.

Im Zentrum von Westrügen lockt z. B. das alte Handwerkerdorf Gingst (1500 Einwohner) mit drei Attraktionen:
• der spätgotischen, später im Stile des Barock erneuerten St.-Jakobi-Kirche
• den Historischen Handwerkerstuben, ein Museum, das die Geschichte des Handwerks auf Rügen darstellt, und
• dem Rügenpark, in dem man u. a. 70 verschieden Miniaturmodelle berühmter Bauwerke bestaunen kann.

Fährt man von Gingst weiter Richtung Norden, kommt man nach Trent. Auch die alte gotische Backsteinkirche in diesem Ort ist sehr sehenswert.
Von Trent aus sind es nur wenige Kilometer bis zu den Fährorten Vaschvitz und Schaprode: Nahe Vaschvitz kann man mit einer Fähre auf die Halbinsel Wittow, in Schaprode auf die Insel Hiddensee übersetzen. Im alten Fischerdorf Schaprode sollte man sich aber vorher den schönen historischen Dorfkern mit reetgedeckten Häuser und einer der ältesten Kirchen Rügens anschauen.
 

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