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Hansestädte -> Stralsund
Hansestadt Stralsund

Die Hansestadt Stralsund wird auch "Stadt am Meer" genannt.
Die Reihe der Lobpreisungen ihrer Schönheit ist lang: "Diese herrliche Stadt - keine unter den übrigen war je berühmter denn sie. Das baltische Meer, mit schäumenden Wogen die Stadt einschließend, schneidet sie da, wo der helle Tag erglänzt, wo Rügen liegt, hoch berühmt...", heißt es in einer Schrift aus dem 16 Jahrhundert.
Wie alle mittelalterlichen Städte war Stralsund auch eine Stadt der Klöster und Kirchen.

Um die Mitte des 13. Jahrhunderts wurden in Stralsund die Grundsteine zu den Klosteranlagen von St. Katharinen der Dominikaner und St. Johannis der Franziskaner gelegt. Die Klosterbauten spiegeln eindrucksvoll Rang und Stellung der bedeutenden Hansestadt. St. Katharinen gehört zu den wenigen Klöstern Norddeutschlands, deren gotische Bausubstanz fast vollständig erhalten blieb. Es beherbergt heute das Meeresmuseum und das Kulturhistorische Museum.

In Stralsund wird an allen Ecken und Enden renoviert, modernisiert, gesichert, gebaut und restauriert. Noch nicht alle der ca. 500 denkmalgeschützten Gebäude der auf allen Seiten von Wasser umgebenen Hansestadt befinden sich in bestem Zustand.
Einige der kostbarsten Architekturschätze stehen am Alten Markt.
Das um 1270 erbaute Rathaus war zur Handelszeit gleichzeitig auch Handelshaus.

Zu den außergewöhnlichen Kunstschätzen zählen die astronomische Uhr aus dem 14. Jahrhundert und das reich geschnitzte Gestühl der Nowgorod-Fahrer der erstmals 1276 erwähnten Nikolaikirche.

Stralsund bietet noch eine weitere hervorragende Alternative, wenn es draußen graupelt und schauert: den HanseDom, ein Freizeit- und Erholungspark mit Wassererlebnis- und Saunawelt, Gesundheits-, Fittness- und Sportzentrum.
www.hansedom.de

Das Gestühl der Nowgorodfahrer Blühender Handel bedeutet Wohlstand. Die Handelsherren, Kaufleute, und Stadtpatrizier der Ostseestädte hätten sich im Mittelalter nicht sorgen müssen, wenn nicht ihre Warentransporte auf dem Landweg und zur See immer wieder durch Raubüberfälle bedroht und dezimiert worden wären.
Die Verluste waren enorm, die Handelshäuser waren in ihrer Existenz bedroht.
Und so schloss man sich zusammen: Im Jahre 1259 unterzeichneten Rostock und Wismar einen Vertrag gegen Straßen- und Seeraub. 1283 schlossen sich Greifswald und Stralsund dem Bündnis an.
Zu dieser Kaufmannsvereinigung, die als Hanse in die Geschichte eingehen sollte, gehörten in ihrer Blütezeit rund 200 Städte. Die Hanse unterhielt Niederlassungen in Bergen (Norwegen), Brügge, London und Nowgorod(Russland). Stolz emporragende Kirchen künden in den Hansestädten noch heute vom Reichtum vergangener Tage.


 

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